Zwischen Funktionieren und Leben – wann haben wir aufgehört, uns selbst zuzuhören?

Ein Vortrag über Funktionieren, Erwartungen, Sinn – und die leise Entfernung vom eigenen Leben.

Der Wecker klingelt.

Wir stehen auf.

Wir arbeiten. Organisieren. Antworten. Planen. Kümmern uns um andere. Erledigen, was erledigt werden muss.

Und am Abend waren wir unglaublich beschäftigt.

Nur:

Waren wir eigentlich auch da?

Es gibt Lebensphasen, in denen wir hervorragend funktionieren.

Von außen sieht alles vollkommen normal aus.

Vielleicht sogar erfolgreich.

Und trotzdem entsteht innen irgendwann eine merkwürdige Frage:

Soll das jetzt alles gewesen sein?

 


 

Wenn eigentlich alles in Ordnung ist

Es muss keine Katastrophe passieren, damit ein Mensch beginnt, sein Leben zu hinterfragen.

Manchmal passiert überhaupt nichts.

Und genau das ist das Merkwürdige.

Der Beruf läuft.

Der Alltag funktioniert.

Die Rechnungen werden bezahlt.

Termine werden eingehalten.

Andere können sich auf uns verlassen.

Eigentlich müsste doch alles gut sein.

Und trotzdem fehlt etwas.

Nicht unbedingt etwas, das sich sofort benennen lässt.

Vielleicht eher ein Gefühl von:

Ich funktioniere in meinem Leben – aber ich fühle mich darin nicht mehr richtig zuhause.

 


 

Wie verlieren wir uns eigentlich aus den Augen?

Selten von heute auf morgen.

Meist geschieht es leise.

Wir übernehmen Verantwortung.

Passen uns an.

Erfüllen Erwartungen.

Treffen vernünftige Entscheidungen.

Und irgendwann sind so viele Dinge selbstverständlich geworden, dass wir kaum noch fragen:

Will ich das eigentlich noch?

Nicht jede Verpflichtung ist falsch.

Nicht jede Routine muss abgeschafft werden.

Und selbstverständlich können wir nicht jeden Morgen ausschließlich danach entscheiden, wonach uns gerade der Sinn steht.

Das wäre vermutlich spätestens bei Steuererklärungen schwierig.

Aber zwischen Verantwortung und Funktionieren gibt es einen Unterschied.

Und manchmal lohnt es sich, ihn wieder wahrzunehmen.

 


 

Wenn „Ich muss“ zum Grundrauschen wird

Ich muss arbeiten.

Ich muss mich kümmern.

Ich muss erreichbar sein.

Ich muss vernünftig sein.

Ich muss Erwartungen erfüllen.

Ich muss noch schnell …

Manche dieser Sätze stimmen.

Andere haben wir irgendwann übernommen und nie wieder überprüft.

Von unserer Familie.

Von unserer Umgebung.

Von der Gesellschaft.

Oder von einer früheren Version unserer selbst.

Dieser Vortrag fragt deshalb nicht:

Wie werde ich möglichst schnell ein anderer Mensch?

Sondern:

Welche Vorstellungen davon, wie mein Leben sein sollte, passen überhaupt noch zu mir?

 


 

Sinn muss nicht spektakulär sein

Wenn Menschen über Sinn sprechen, klingt es manchmal, als müssten wir dafür unsere große Lebensaufgabe entdecken.

Die eine Berufung.

Den einen Weg.

Die eine Antwort.

Vielleicht machen wir es uns damit unnötig schwer.

Vielleicht zeigt sich Sinn manchmal viel unspektakulärer.

In dem Gefühl, dass das eigene Tun noch etwas mit einem selbst zu tun hat.

In Beziehungen.

In Verbundenheit.

In einer Aufgabe.

In Neugier.

In einem Moment, in dem wir nicht nur funktionieren, sondern tatsächlich anwesend sind.

Vielleicht besteht die entscheidende Frage deshalb nicht darin, den Sinn des Lebens zu finden.

Sondern wieder wahrzunehmen:

Was gibt meinem Leben Sinn?

 


 

Fragen, die dieser Vortrag stellt

Warum funktionieren Menschen manchmal jahrelang, obwohl sie sich innerlich längst von ihrem Leben entfernt haben?

Wann wird Verantwortung zu bloßem Funktionieren?

Wie viel unseres Lebens gestalten wir selbst – und wie viel erfüllen wir?

Warum fällt es uns so schwer, Erwartungen zu hinterfragen?

Was passiert, wenn ein äußerlich gelungenes Leben sich innerlich nicht mehr richtig anfühlt?

Muss man seine „Berufung“ finden, um sinnvoll zu leben?

Und:

Wann haben wir eigentlich aufgehört, uns selbst zuzuhören?

Auch dieser Vortrag liefert darauf keine allgemeingültige Antwort.

Denn vielleicht beginnt die wichtigste Antwort damit, die eigene Stimme zwischen all dem Lärm überhaupt wieder zu erkennen.

 


 

Was nimmt das Publikum mit?

Keine Morgenroutine.

Keinen Fünf-Punkte-Plan zur Selbstfindung.

Und auch keine Aufforderung, sämtliche Verpflichtungen aus dem Kalender zu streichen und fortan nur noch Dinge zu tun, die „Energie geben“.

Das Leben funktioniert so nicht.

Dieser Vortrag lädt vielmehr dazu ein, die eigene Balance zwischen Verantwortung und Lebendigkeit, Erwartungen und eigenen Bedürfnissen, Funktionieren und wirklicher Anwesenheit zu betrachten.

Nicht mit der Frage:

Was stimmt mit meinem Leben nicht?

Sondern vielleicht mit einer viel interessanteren:

Was davon stimmt noch für mich?

 


 

Für wen eignet sich dieser Vortrag?

„Zwischen Funktionieren und Leben – wann haben wir aufgehört, uns selbst zuzuhören?“ eignet sich besonders für Veranstaltungen, bei denen Arbeitswelt, persönliche Entwicklung, Lebensgestaltung, Sinn und gesellschaftliche Erwartungen eine Rolle spielen.

Zum Beispiel für:

  • Unternehmen und Mitarbeiterveranstaltungen
  • Kongresse und Fachtagungen
  • Führungskräfte- und Teamveranstaltungen
  • Gesundheits- und Sozialwesen
  • Kultur- und Bildungsveranstaltungen
  • Frauenveranstaltungen und Netzwerke
  • Veranstaltungen zu Sinn, Veränderung und Lebensgestaltung
  • öffentliche Veranstaltungen und Messen

Der Vortrag richtet sich besonders an Menschen, die viel leisten, viel tragen und viel erledigen.

Und die sich vielleicht schon einmal gefragt haben:

Wo komme eigentlich ich in meinem eigenen Leben vor?

 


 

Über die Rednerin

Mandy Nürnberger ist Autorin und Rednerin zu Endlichkeit, ungelebtem Leben und existenziellen Lebensfragen.

Ihre Vorträge beschäftigen sich mit den Momenten, in denen Menschen beginnen, Gewohntes zu hinterfragen:

Was ist mir wirklich wichtig?

Welche Entscheidungen gehören noch zu mir?

Was verschiebe ich?

Und wie möchte ich mit der Zeit umgehen, die mir zur Verfügung steht?

Dabei geht es nicht um Selbstoptimierung oder fertige Lebenskonzepte.

Sondern um Geschichten, Perspektiven und Fragen, die etwas in Bewegung bringen können.

→ Mehr über Mandy Nürnberger als Rednerin

 


 

Vortrag auf einen Blick

Titel: Zwischen Funktionieren und Leben – wann haben wir aufgehört, uns selbst zuzuhören?
Themen: Sinn · Funktionieren · Erwartungen · Selbstentfremdung · Lebensgestaltung · Veränderung
Format: Vortrag / Keynote / Impuls
Dauer: ca. 40 Minuten
Sprache: Deutsch
Anpassung: Schwerpunkt und Dauer nach Absprache

 


 

Ein Leben kann funktionieren – und trotzdem eine Frage offenlassen.

Vielleicht muss nicht alles verändert werden.

Vielleicht muss nicht einmal besonders viel verändert werden.

Aber hin und wieder lohnt es sich, zwischen all dem, was erledigt werden muss, eine Frage nicht gleich wieder wegzuschieben:

Bin ich in meinem eigenen Leben eigentlich noch zuhause?

Wenn Sie für Ihre Veranstaltung einen Vortrag suchen, der Menschen zum Nachdenken über Sinn, Erwartungen und das eigene Leben einlädt, freue ich mich über Ihre Anfrage.

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